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Geht

 

Geht

 

- zu den zu den modernen Armen und Kranken,

 die arm sind an Liebe und Geborgenheit,

 weil sie ohne Liebe aufgewachsen sind,

 in öffentlichen Einrichtungen, die ihnen Bildung ermöglichen sollten.

 

die krank sind,

 weil ihnen das „Polster der Geborgenheit“ nicht gegeben werden konnte,

 weil die Eltern den Lebensunterhalt verdienen mussten.

 
Geht

 - zu den Einsamen und Traurigen,

 die einsam sind durch ihr Smart-Phone und andere neue Medien,

 die sie zwar überallhin begleiten, aber die menschliche Nähe nicht ersetzen.

 die traurig sind, weil sich keiner wirklich für sie interessiert so wie sie sind,

 mit ihren Stärken und auch den Schwächen,

 sondern ein Schein-Sein, dass es nicht gibt.

  

Geht

 - zu den Suchenden und Verirrten,

 die suchen nach Trost und Wärme,

 die ihnen nur menschliche Nähe schenken kann.

 die durch diese Welt irren,

 weil ihnen ein echter Kompass fehlt, der ihnen die Richtung angibt.

 

 

Geht

 in diese Welt – in das Hier und Jetzt, in unser Heute.

 

Geh,

gib ihnen von Deiner Liebe und lass sie Geborgenheit erleben,

durch Liebe, die andere annimmt, ganz so wie sie sind

und schenke ihnen Geborgenheit durch ein Stück Heimat, einen Platz in Deinem Herzen.

Geh,

und lad mal wieder jemand ein, hol sie aus der Einsamkeit heraus

und erlebt miteinander Gemeinschaft, die füreinander da ist.

 

Geh,

und tröste die, die trauern um das, was sie „verpasst“ haben,
gib ihnen das Gefühl,
dass es einen Ort gib, wo sie immer ankommen können,
wo sie keine Rolle spielen müssen, sondern so sein dürfen, wie sie sind.

 

 

Geht – aber geht mit Gott

und seid für diese Menschen

Brücke zu IHM.

 

M. Jutta Gehrlein

 


 

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